Marken
Marken brauchen gute Geschichten und Eigenständigkeit, um langfristig erfolgreich sein können und um sich als glaubhafte und starke Charaktere zeigen zu können. Dazu muss sich eine Marke nicht zwangsläufig neu erfinden. Echte authentische Storys findet man nämlich am ehesten dann, wenn man den Blick nach innen richtet. Auf den eigentlichen Kern.

Design
Wie hängen Gestaltung und Markenbildung zusammen?
Design vermittelt Inhalte.
Oder anders gesagt: Design ohne Inhalt wäre Dekoration!
Design baut Brücken.
Zwischen dem emotionalen Bedürfnis des Verwenders und dem Angebot, das ihm die Marke machen kann.
Design schafft Charakter.
Und macht so die Einzigartigkeit des Produkts sichtbar und begreifbar und Geist der Marke spürbar. Damit ist Design weitaus mehr, als die Entwicklung einer äußeren Hülle.

Was leistet Design über die Markenbildung hinaus?
Design ist die Antwort auf viele drängende Fragen unserer Zeit.
Die Art, in der Ressourcenschonung derzeit praktiziert wird, ist weder für die Anbieter noch für die Verwender besonders attraktiv: Material reduzieren, CO₂-Bilanz verbessern, weniger Schadstoffe ausstoßen. Dabei bleibt der individuelle Nutzen stets unspezifisch und unemotional.
Deshalb liegt es an uns Designern, hier neue Perspektiven zu eröffnen. Wir haben das Können und die Fähigkeiten, Dinge anders zu denken. Es gilt, Beispiele zu schaffen, die verdeutlichen, dass Materialwirtschaft vom kostenbestimmten Controlling-Thema zum profitablen Innovationstreiber werden kann.
Ein geeigneter Ausgangspunkt ist das „Circular Economy“-Prinzip. Dahinter steckt der ökonomische Grundsatz, Produkte so zu gestalten, dass sie am Ende ihrer Nutzung wieder zu Rohstoffen werden. So verwandeln sich lineare Wertschöpfungsketten in intelligente Kreisläufe.
Der entscheidende Faktor für die Umsetzung eines solchen Systems ist ein Design, welches die Rückführung ermöglicht bzw. aktiv begünstigt. Unweigerlich führt das zu neuen Gestaltungsansätzen, einer geänderten Kommunikation und letztlich sogar zu neuen Geschäftsmodellen.