fibra 
Design und Markenentwicklung
Magnus Fischer
Roseggerstr. 25
5020 Salzburg
Austria
fischer[at]fibra.agency
+43 678 129 49 69
UID-Nr.: ATU73363905
Rechtsform: Einzelunternehmer

Denkweise

Warum Salzburg?

Zugegeben, nach sechs spannenden Jahren in Hamburg hatte diese Entscheidung auch etwas mit dem Wunsch zu tun, Beruf(ung) und Familienleben im Einklang stattfinden zu lassen. Dennoch war es mehr als das. Ich bin nicht unweit von der bayerisch/österreichischen Grenze aufgewachsen, daher war Salzburg für mich schon immer die nächstgelegene Stadt mit der entsprechenden Infrastruktur. An der FH Salzburg habe ich zudem mein Studium absolviert und seither die Stadt und die Region mit Blick auf ihre Wirtschaft, ihre Kulturlandschaft und ihre Innovationskraft als herausragend in Österreich erlebt.

 

Der Sprung über die Grenze

Das infrage stellen von definierten Grenzen war ebenso wie die Suche nach dem Verbindenden immer Teil meiner persönlichen Geschichte. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal meiner Profession ist die Fähigkeit lateral und interdisziplinär zu denken. Es geht darum das Silodenken aufzulösen und die Unterschiede zwischen allen beteiligten Akteuren zu identifizieren und sie soweit zu überwinden, dass ein gemeinsames Ziel besser erreicht werden kann.

 

Denn die Vielschichtigkeit innerhalb von Stakeholdern, Projektverantwortlichen und Nutzergruppen ist dann ein echter Erfolgsfaktoren, wenn man sie ernst nimmt und daraus Inspiration schöpft.

Manche Unterschiede wie etwa der zwischen den Lebenswelten Stadt und Land sind größer als man denkt und z.B. in Bezug auf die Infrastruktur oder die täglichen Wege. Als jemand, der in beiden Welten zu Hause ist, bin ich diesen kleinen Eigenheiten gegenüber sehr aufmerksam.

 

Andere Aspekte unterscheiden sich wiederum nicht so stark. So lösen sich beispielsweise die Altersgrenzen, die im Marketing und in der Zielgruppenforschung lange bestand hatten, kontinuierlich auf. Ein 20-jähriger Single hat heute mehr mit einer 60-jährigen alleinstehenden Person gemeinsam als mit einem 40-jährigen Familienvater. So gilt es stets die Unterschiede zu erkennen, aber gleichzeitig immer das Verbindende zu suchen. Nur so ist es möglich Botschaften maßgeschneidert zu übermitteln, Inhalte zugänglich zu machen und Marken ins Leben ihrer Verwender zu integrieren.

 

Was braucht eine Marke, um erfolgreich zu kommunizieren?

Ich glaube daran, dass Marken gute Geschichten brauchen. Dass sie Eigenständigkeit beweisen müssen. Und dass sie nur dann langfristig erfolgreich sein können, wenn sie als glaubhafte und starke Charaktere auftreten. Dazu muss sich eine Marke nicht zwangsläufig neu erfinden. Echte authentische Storys findet man nämlich am ehesten dann, wenn man den Blick nach innen richtet. Auf den eigentlichen Kern.

 

Wie hängen Design und Markenbildung zusammen?

Die Rolle des Designs lässt sich letztlich in drei fundamentalen Aufgaben zusammenfassen:

 

Design vermittelt Inhalte.

Oder anders gesagt: Design ohne Inhalt wäre Dekoration!

 

Design baut Brücken.

Zwischen dem emotionalen Bedürfnis des Verwenders und dem Angebot, das ihm die Marke machen kann.

 

Design schafft Charakter.

Also die Seele des Produkts - und nicht nur deren äußere Hülle.

 

Was leistet Design über die Markenbildung hinaus?

 

Design ist die Antwort auf viele drängende Fragen unserer Zeit.

 

Die Art in der Ressourcenschonung derzeit praktiziert wird, ist weder für die Anbieter noch für die Verwender besonders attraktiv: Material reduzieren, CO2 Bilanz verbessern, weniger Schadstoffe ausstoßen. Dabei bleibt der individuelle Nutzen stets unspezifisch und unemotional.

 

Deshalb liegt es an uns Designern, hier neue Perspektiven zu eröffnen. Wir haben das Können und die Fähigkeiten Dinge anders zu denken. Es gilt Beispiele zu schaffen, die verdeutlichen, dass Materialwirtschaft vom kostenbestimmten Controlling-Thema zum profitablen Innovationstreiber werden kann.

 

Ein geeigneter Ausgangspunkt ist das „Circular Economy“ Prinzip. Dahinter steckt der ökonomische Grundsatz Produkte so zu gestalten, dass sie am Ende ihrer Nutzung wieder zu Rohstoffen werden. So verwandeln sich lineare Wertschöpfungsketten in intelligente Kreisläufe.

 

Der entscheidende Faktor für die Umsetzung eines solchen Systems ist ein Design, welches die Rückführung ermöglicht bzw. aktiv begünstigt. Unweigerlich führt das zu neuen Gestaltungsansätzen, einer geänderten Kommunikation und letztlich sogar zu neuen Geschäftsmodellen.

 

Worum geht es bei der Initiative "Bio macht Mut?"

 

Als Designer und Markenentwickler arbeite ich erfolgreich für unterschiedlichste Marken und Unternehmen aus der Bio-Branche. Bei der partnerschaftlichen Arbeit mit den jeweiligen Auftraggebern konnte ich schon während meiner Zeit bei Mutter (www.mutter.de) eine Einzigartigkeit der Bio-Bewegung ausmachen: Alle Akteure, die ich in der Branche bisher kennenlernen durfte, tragen eine ganz spezielle Geisteshaltung in sich und schöpfen die Energie für ihr Tun aus ein und der selben Quelle: Ihrem Mut.

Jungunternehmer am Beginn ihrer Erfolgsgeschichte, oder Bio-Pioniere der ersten Stunde - alle eint sie dasselbe Verständnis davon, wie siegute und echte Produkte erzeugen und vertreiben möchten. Dabei sticht in ihren Gründerbiografien ein ganz besonderer Moment hervor. Ein Moment, der Erkenntnis und des Entschlussfassens von nun an alles so zu machen, wie man es selbst für richtig hält. Gegen alle Widerstände und gegen jeden Zweifel, dennoch aufgeschlossen, tolerant und zukunftsgewandt.

 

Wir nennen ihn den MUTMOMENT.

 

Auf dem "Bio macht Mut" Blog und im dazugehörigen Audio-Podcast entstehen Portraits dieser #Mutmacher.

Die Audio-Interviews erzählen ihre persönliche Geschichte, blicken auf die Zusammenhänge aus gutem Wirtschaften und gutem Leben und skizzieren eine Vision für das Bio von morgen. 

 

Lesen und hören Sie mehr davon auf MachtMut.Bio

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